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Heute ist es die moderne Holzbauarchitektur, die den Ruf des Bregenzerwaldes mitbestimmt. Stararchitekten seit 350 Jahren

Walter Lingg

Eine Geschichte von Walter Lingg

Vor 350 Jahren waren es die Barockbaumeister aus Au und der Region, die mit nahezu 600 Bauwerken in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich für Einkommen und Ansehen sorgten.

Die Auer Zunft, gegründet im Jahre 1657 vom berühmten Baumeister Michael Beer, brachte im 17. und 18. Jahrhundert eine bemerkenswerte Zahl an Barockbaumeistern hervor, die in Süddeutschland, der Schweiz und dem Elsass bedeutende Barockbauten errichteten. Kirchen und Klosteranlagen, viele davon  durch den Dreißigjährigen Krieg zerstört, wurden von ihnen wieder aufgebaut und stellen heute bedeutende Baukultur dar – ja sogar UNESCO Welterbe.

Wir kennen über 600 Bauwerke, die diesen Meistern aus dem Bregenzerwald zuzuordnen sind. Einige berühmte Werke sollen hier erwähnt sein: Obermarchtal, Schöneberg-Ellwangen, Weingarten, St. Peter auf dem Schwarzwald, Birnau mit Kloster Salem, die Abteikirche von Ebersmünster im Elsass, in der Schweiz St. Gallen, Maria Einsiedeln, Rheinau, Kreuzlingen, Muri, Disentis…

Berühmte Baumeistergeschlechter waren die Beer, die Thumb und Moosbrugger, viele von ihnen auch verwandt bzw. verschwägert. Sie bauten über einen Zeitraum von ca. 110 Jahren, beschäftigten jährlich zwischen 950 und 1.500 Bauarbeiter und Gesellen, arbeiteten von März bis Dezember und sicherten durch ihre wohl durchdachte Bauweise die Entwicklung des Wohlstandes in der Region.

Viele Gäste des Bregenzerwaldes sind sehr erstaunt, hier den Ursprung „ihrer“ berühmten Bauten, Kirchen, Klöster, Residenzen… zu finden – manche durchaus verwundert, dass nicht mehr davon in der Region erlebbar ist.

Veranstaltungstipp: Orgelkonzert in der Abteikirche St. Mauritius in Ebermünster am 22. September 2018, 17 Uhr

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